Anime-Review 2015: Frühling

Weiter gehts mit dem Review für die Frühlingssasion.

Ameiro Cocoa ist eine Slice of Life-Kurzanime-Serie, die in einem Cafe spielt. Sie zu schauen ist ein ganz guter Zeitvertreib, erwartet aber bitte nicht zu viel.

In Arslan Senki habe ich zugegeben noch nicht hereingeschaut, da ich den Manga dazu zuerst lesen wollte. Ursprünglich ein Roman, gibt es nämlich eine Manga-Umsetzung von Arakawa Hiromu, die ihr z. B. auch von Fullmetal Alchemist kennt. Um den Anime zu bewerben, lagen in einem Mangaladen Gratis-Leseproben aus. Und so habe ich festgestellt, dass ich den Manga lesen möchte, und habe ihn mir in der englischen Ausgabe bestellt. Der Anfang des Mangas ist jedenfalls interessant.
Titelseite der Leseprobe
Auszug der Leseprobe

Worauf ich tatsächlich erwartet hatte war die zweite Staffel von Baby Steps. Diesen Anime hatte ich ursprünglich ohne Beschreibung nur aufgrund seines Namens geschaut, aber er hat mir die Welt der Sportanimes näher gebracht. Normalerweise bin ich kein Fan von Sport (sowohl machen als auch schauen). Der Anime schafft es aber, auch mich zu begeistern. Hier geht es um einen Späteinsteiger in professionellen Tennis. Ich kann den Anime nur weiterempfehlen.

Danna ga Nani wo Itteiru ka Wakaranai Ken ist eine sehr interessante, lustige Kurzanime-Serie. Es ist Slice of Life über ein Ehepaar aus einer normalen Büroangestellten und einem Otaku sowie ihre Freunde. Der Anime ist ein richtig guter Zeitvertreib.

In Denpa Kyoushi geht es um einen nicht so normalen Lehrer und dem "unterricht", den er seinen nicht so normalen Schülern gibt. Wenn ihr auf Otaku-Comedy steht, schaut einfach mal rein.

Mit den Animes, die in computerspieleähnlcihen Welten spielen, geht es auch jetzt weiter. In Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatteiru no Darou ka?, der verständlicherweise als DanMachi abgekürzt wird, geht es also um eine Welt, in der ein Junge wie in RPGs Verließe erkundet. Und um verschiedene Mädchen. Besonders beliebt ist die süße, großbrüstige Göttin. Aber ich möchte ja nicht zu viel verraten. Scheut es euch an, es lohnt sich.

Fate/stay night: Unlimited Blade Works fand im Frühling seine zweite Staffel. Die Animeserie ist wirklich gut, und sie folgt auch fast der Unlimited BladeWorks-Route des Bishōjo-Spiels, welche noch dazu meine Lieblingsroute ist. Von Rin kann ich einfach nicht genug bekommen! Natürlich wurde die Sexszene im Anime durch eine andere Szene getauscht, aber das haben sie auch sehr gut hinbekommen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, den Anime zu schauen. Falls ihr es noch nicht habe, spielt am besten vorher das Spiel, um euch das Original nicht durch den Spin-Off zu spoilern. Wenn ihr das Spiel habt, findet ihr dazu einen Englisch-Patch. Und nachdem ihr den Englisch-Patch drauf habt, könnt ihr wenn ihr wollt auch noch einen uncensor-Patch anwenden.
Aber zurück zum Thema Anime.

Gunslinger Stratos ist ebenfalls ein Anime, der nach einem Spiel gemacht ist. Aber diesmal ist es ein Shooter. Demnach könnt ihr in diesem Anime jede Menge Kämpfe sehen. Aber auch Handlung kommt hier nicht zu kurz. Ich fand ihn ganz ok, es gibt allerdings auch viele die ihn nicht so mögen.

Ich habe noch nie so viele Slice of Life-Serien geschaut wie 2015. Hello!! Kiniro Mosaic, die Fortsetzung der Serie mit den zwei blonden Austauschschülerinnen aus England, war eine davon. Was soll ich sagen, ein typischer Slice of Life mit vielen Moe-Charakteren. Wenn ihr Slice of Life mögt, schaut es euch an, ansonsten braucht ihr ihn nicht zu schauen.

Ich mag ja Animes, die Musik zum Thema haben. So wie K-On oder Wake Up, Girls. Uns das Highlight in diese Richtung war 2015 mit Sicherheit Hibike! Euphonium. Der Anime hat mir erst einmal beigebracht, was ein Euphonium ist. Ich hoffe doch, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ich möchte nicht Spoilern, daher nur eines: es geht um eine Schul-Blaskapelle. Schaut ihn euch auf jeden Fall an!

Ich glaube, Kyoukai no Rinne ist ein wenig untergegangen. Habt ihr schon einmal von Ranma 1/2 oder Inuyasha gehört? Mit Sicherheit! Nun denn, Takahashi Rumiko zeigt mit ihrem neuen Manga (den ich leider noch nicht beginnen konnte, da der erste Band vergriffen ist), dass sie immer noch spannende Geschichten erfinden kann. Hier geht es diesmal um den halben Shinigami Rinne und seine Abenteuer. Sehr gefällt mir auch der weibliche Hauptcharakter, die ungewöhnlich ruhige Sakura, die zufälligerweise Geister sehen kann.
Der Anime ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

In Mahou Shoujo Lyrical Nanoha ViVid geht es diesmal nicht mehr um Nanoha & Co., sondern um die nächste Generation. Hier sehr ihr kleine Mädchen für einen Kampfwettbewerb trainieren. Es ist eine nette Fortsetzung der Nanoha-Serie. Wenn ihr die ersten drei Staffeln nicht geschaut habt, braucht ihr aber ViVid auch nicht sehen.

Nisekoi hat im Frühling 2015 seine Fortsetzung gefunden. Wenngleich es schön war, die Serie weiterzusehen, war sie jedoch nicht ganz so interessant wie erwartet. Ich habe auch das Gefühl, Nisekoi hat im Verlauf der zweiten Staffel einige Zuschauer verloren. Nachdem das Rätsel noch nicht gelöst ist, bleibt aber noch die Hoffnung, dass es gegen Ende wieder spannender wird.

Ore Monogatari!! war eine sehr schöne, wenngleich etwas kitschige Liebesgeschichte. Wie die Wortwahl des Titels schlussfolgern lässt, verfolgen wir diese Geschichte aus männlicher Sicht. Und was für ein Paar: die schlanke, zarte Rinko und der Riese Takeo! Begleitet die beiden auf Ihrem Weg, es lohnt sich.

Plastic Memories ist eine stellenweise traurige Liebesgeschichte zwischen Mensch und Androiden. Sie lohnt sich, schaut sie euch an, wenn ihr Dramen mögt.

Was in der Wintersasion mit Koufuku Graffitti begann, wird nun mit Shokugeki no Souma getoppt. Schon wieder ein Anime, bei dem einen das Wasser vom leckeren Essen im Mund zusammen läuft. Und diesmal auch noch mit einer spannenden Handlung verbunden. Irgendwann konnte ich nicht mehr und brauchte dringend Umamihaltiges Essen. Also: anschauen lohnt sich.

Der Anime Sidonia no Kishi hat in seiner zweiten Staffel die Handlung auf dem Raumschiff Sidonia fortgesetzt. Nicht ganz so spannend wie im ersten Teil, jedoch auf jeden Fall lohnenswert für alle, denen der erste Teil gefallen hat. Daher gibt es auch hier eine empfehlung von mir.

Yamada-kun to 7-nin no Majo aka Yamada-kun & the 7 Witches war ein lustiger Anime. An einer Schule spielend, an der es 7 als Hexen bezeichnete Mädchen mit besonderen Fähigkeiten gibt, sowie zwei Hexenjäger, Jungs mit besonderen Fähigkeiten, die sich auf die Fähigkeiten der Hexen beziehen. Nun geht es also darum, dass alle zusammen finde, und - worum geht es nochmal? Egal, der Anime ist Lustig und ihn zu schauen macht Spaß, und das Ende ist auch interessant.