Anime-Review 2015: Sommer

Neben einigen Animes aus dem Frühling, die noch nicht zu Ende waren, hatte der Sommer auch so einige neue, interessante Serien zu bieten.

Akagami no Shirayuki-hime ist ein sehr schöner Shōjo-Anime, der auch sehr vielen Jungs gefällt. Es geht um das rothaarige Kräutermädchen Shirayuki und den Prinzen Zen. Mehr als das muss ich ja nicht spoilern – schaut es euch an.

Aoharu x Kikanjuu ist ein Anime über ein Spiel mit (Spielzeug)waffen. Wesentlicher Bestandteil ist, dass Hotaru für einen Jungen gehalten wird und daher in ein Team eingeladen wird, um diese Survival Games zu spielen. Der Anime ist sehr interessant zu schauen.

Bikini Warriors ist ein Kurzanime, in dem die "Rüstung" der Heldinnen aus Badebekleidung besteht. Einen tieferen Sinn hat der Anime nicht. Ihr braucht ihn daher nicht zu schauen.

Bei Chaos Dragon: Sekiryuu Seneki weiß ich nicht, ob ich ihn empfehlen soll oder nicht. Ich warte da besser die Fortsetzung ab. Auf jeden Fall ist es ein typischer Shōnen-Anime mit vielen Kämpfen.

Charlotte ist ein Anime, in dem im Voraus sehr viele Erwartungen gesteckt wurden, da er von Maeda Jun ist. Maeda Jun ist bekannt als ein Mitautor diverser Spiele von Key, zum Beispiel Kanon, Air und Clannad. Als er sich das erste Mal mit einem Anime probiert hat, ist Angel Beats auch gleich ein richtiger Erfolg geworden. Aber um die Erwartungen zu erfüllen, hätte der Anime 24 Folgen haben müssen. So ging es stellenweise etwas zu schnell, und die interessanten Handlungen, die wir von Maeda Jun gewohnt sind, konnten sich nicht richtig entfalten.
Dennoch finde ich den Anime Charlotte sehenswert und empfehle ihn daher weiter.

Classroom ☆ Crisis aka ©© ist ein Anime, in dem es um eine Spezialklasse geht, die Raketen baut – und um viel viel mehr. Ich fand den Anime interessant, aber nicht so sehr, dass ich unbedingt eine Empfehlung aussprechen möchte. Aber wenn ihr Lust habt, könnt ihr ihn gerne anschauen.

Danchigai ist ein Slice of Life-Kurzanime über eine Familie. Es ist schön, so etwas mal zwischendurch einzubringen. Mehr aber auch nicht.

Gakkkō Gurashi! ist ein Anime mit einem sehr interessanten Konzept.
Anfang Spoiler
Hier werden Moe-Charaktere in ein Weltuntergangs-Zombie-Szenario gepackt.
Ende Spoiler
Schon alleine deswegen müsst ihr euch diesen Anime anschauen, denn das ist mal etwas anderes. Mir hat es sehr Spaß gemacht, diesen Anime anzuschauen.

Warum ich Gatchaman Crowds Insight geschaut habe, weiß ich selbst nicht. Die Gatchaman sind so eine Art Superhelden, und es kommt ein Alien zu Besuch, der sich zum Präsigent von Japan wählen lässt. Aber dann... nun ja, es ist ein mittelmäßiger Anime, da hätte ich meine Zeit sicher sinnvoller nutzen können.

Gate ist ein Anime, in dem in Japaqn ein... Tor? ... Ja genau, ein Tor auftaucht. Und dieses führt in eine andere Welt. Die Serie Gate: Jieitai Kanochi nite, Kaku Tatakaeri ist erst der Anfang einer Handlung, die uns viel verspricht. Mal sehen, ob sie es auch halten kann, wenn es die Fortsetzung gibt.

Himouto! Umaru-chan ist ein Anime über eine kleine Schwester, die mehrere Gesichter hat. In der Schule ist sie Musterschülerin, zudem hübsch und moe. Zu Hause hingegen ist sie faul, gefräßig und mag am liebsten irh Hamsterkostüm. Und dann gibt es noch ihre Gamerseite. Was für Abenteuer man mit so einer Schwester haben kann? Schaut es euch an, wenn ihr wollt. Mir hat es gefallen, aber ich denke, es ist hier ziemlich Geschmackssache.

Jitsu wa Watashi wa ist ein Anime über einen Jungen, der nichts für sich behalten kann. Wenn man ihm eine (peinliche) Ja/Nein-Frage stellt, kann man die Antwort sofort vom Gesicht ablesen. Aber genaugenommen ist es ein Anime über die Mädchen um ihn herum, denn von allen entdeckt er Geheimnisse, die er für sich behalten muss.
Anfang Spoiler
So gibt es also einen Vampir, Alien, Dämon, Wolfsmann.
Ende Spoiler
Der Anime ist ok, aber auch nicht super herausragend.

Joukamachi no Dandelion ist ein Anime über eine Königsfamilie mit übernatürlichen Kräften, in der die sehr schüchterne Akane lebt. Der Anime an sich ist interessant, ich hätte aber ein offenes Ende erwartet, um mehr Akane zu sehen. Ihre Schüchterhheit alleine ist schon so moe, dass man das einfach ansehen muss. Von der Story an sich muss ich es aber nicht empfehlen, wenn ihr Akane also nicht so mögt, braucht ihr den Anime auch nicht anzuschauen.

Kangoku Gakuen aka Prison School ist ein Anime, den ich bisher nur halb geschaut habe. An und für sich ist er interessant, und ich möchte ihn auch zu Ende sehen. Aber er ist doch etwas sehr auf Femdom ausgelegt. Wer also S/M gar nicht verträgt, sollte lieber einen großen Bogen um diesen Anime herum machen. Und wer es wie ich nur gelegentlich, je nach Stimmung schauen kann, sollte es eben dann schauen, wenn die Stimmung da ist. Und das war nicht einmal Wöchentlich der Fall, weshalb ich den Anime pausiert habe, um ihn bei passender Stimmung am Stück zu Ende zu schauen.

Kuusen Madoushi Kouhosei no Kyoukan ist schon wieder ein Anime über eine Art Magieschule. Ich fand ihn ganz interessant, falls ihr von diesem Genre noch nicht genug habe, schaut mal rein. Ihr werdet mit einer Reihe süßen Magierinnen belohnt, die Schülerinnen an der Schule sind.

Million Doll ist ein Kurzanime über eher unbekannte Idole. Reinschauen lohnt sich nur, wenn ihr euch für Idole interessiert, dann kann es aber auch Spaß machen, diesen Anime zu schauen. Ich fände es schön, dazu einen richtigen Anime zu sehen.

Monster Musume no Iru Nichijou oder kurz MonMusu ist ein Harem-Anime über Monstermädchen. Das ist auch nur Comedy zum Abschalten, also definitiv kein Pflichtprogramm.

Non Non Biyori Repeat ist eine Wiederholung von Non Non Biyori. Also ein Slice of Life mitten auf dem japanischen Lande, quasi im Nichts. Die bekannten Schülerinnen spielen wieder eine Rolle. Im Prinzip sind es weitere Folgen des gleichen Jahres wie in der ersten Staffel. Mit hat das Ansehen sehr Spaß gemacht, daher kann ich euch auch nur empfehlen, beide Staffeln anzuschauen.

Okusama ga Seito Kaichou! ist ein erotischer Kurzanime des Genre Slice of Life, den ihr nicht unbedingt schauern müsst. Aber ihr dürft gerne. Dann erwarten euch in der unzensierten Version nackte Brüste. In der zensierten Version... warum sollte man die anschauen wollen? Viel Handlung gibt es ja nicht.

Die Animes aus Spielewelten gehen weiter: Overlord hat dabei jedoch nciht das gleichnamige Spiel, sondern die Light Novel als Vorlage, welche mit dem Spiel nichts zu tun hat. Hier geht es um einen Spieler, der sich nach Ende eines MMORPG nicht ausloggt und so in einer neuen Spielewelt landet. Er beschließt, diese Welt zu beherrschen. Der Anime hat einige Fans und einige, die ihn nicht mögen. Ich würde ihn jedoch weiterempfehlen. Schaut am besten rein und beurteilt ihn selbst.

Bei Rokka no Yuusha hoffe ich auf eine Fortsetzung. Es war interessant, aber am Ende fing es gefühlt gerade erst an. Ich hoffe mal, dass der Anime nicht nur Werbung für die Light Novel ist, sondern, dass auch die weiteren Bände einen Anime bekommen. Wenn dem so ist, ist es auf jeden Fall empfehlenswert.

Was Senki Zesshou Symphogear GX betrifft, möchte ich mich erst äußern, wenn ich auch die ersten beiden Staffeln geschaut habe. Ich habe die dritte geschaut, aber die ersten beiden bisher nicht.

Shimoneta to Iu Gainen ga Sonzai Shinai Taikutsu na Sekai oder einfach Shimoneta ist ein interessanter Anime über eine kranke Welt, in der sämtliche Erotik verbannt ist. Unsere Helden sind dabei Schüler, die sich Erotikwitze nicht verbieten lassen wollen. Wie das Thema erwarten lässt gibt es sehr viele erotische Szernen. Die Zensur ist hier selbst als Gag zu verstehen, und natürlich gibt es alle möglichen Geräusche, die die Sprache unkenntlich machen, wenn mal wieder Worte wie P*mmel, Vag#na o. ä. fallen. Wer mit dem Thema kein Problem hat, ist herzlichst eingeladen, den Anime zu schauen, denn er hat sehr viele komische Situationen zu bieten.

Mit Sore ga Seiyuu! kommt auch mal wieder ein Anime über Animeproduktion an die Reihe. Ich hatte ja bereits angekündigt, dass es da noch einen weiteren gibt. Diesmal könnt ihr über Synchronsprecher lernen. Und diese sind drei süße Mädels. Also, schaut rein, es lohnt sich.

Bei Suzakinishi habe ich bisher nur den Anfang geschaut. Es ist ein Slice of Life Kurzanime. Ich denke nicht, dass ihr ihn schauen müsst, ich selbst möchte ihn aber auf jeden Fall zu Ende schauen.

Ushio to Tora ist mal wieder ein etwas längerer Shōnen-Anime, aber kein endloser. In der ersten Staffel entdeckt Ushio den Biestspeer und einen Dämonen, den er Tora nennt. Und dann beginnt das Abenteuer, denn es gilt, einen Dämonen namens Hakumen no Mono zu besiegen. Ich empfehle euch, hier mal reinzuschauen. Ich finde Animes dieser Art besser als die Mainstream-Endlosanimes, da sie genauso interessant sind, aber zum richtigen Zeit ein Ende finden. Wobei ich bei Ushio to Tora ja noch nicht weiß, wie lange er wirklich gehen wird. Ich denke aber, dass nach der zweiten Staffel Schluss sein wird.

Wakaba*Girl ist mal wieder ein Slice of Life. Schon wieder. Moe Charaktere, aber ich denke nicht, dass er sich sonst besonders lohnt. Also schaut rein wenn ihr Moe und Slice of Life sehen wollt, sonst lasst es sein. Es gab 2015 bessere Slice of Life-Animes.

Wakako-zake fand ich interessant: ein Anime über das Essen und den passenden Alkohol dazu. Dass es ein Kurzanime ist, ist heir genau richtig. Daher, schaut einmal rein, wenn ihr noch einen Essensanime mehr ertragen könnt. Immerhin könnt ihr das im Mund zusammengelaufene Wasser bei diesem Anime mit einem Bier oder mit Sake herunterspülen. Aber nur, wenn ihr auch schon über 20 seid, denn vor 20 darf man in Japan ja bekanntlich keinen Alkohol trinken.

Wo wie schon wieder beim Essen waren, Working!!! ist die dritte Staffel des Slice of Life-Animes, das in einem Restaurant spielt. Hier findet die Serie (mit der Bonus-Folge, die erst im Herbst erschienen ist), einen guten Punkt, um aufzuhören. Daher kann man nun alle drei Staffeln am Stück schauen. Falls ihr noch einen Slice of Life ertragen könnt, probiert es aus. Es erwarten euch wieder viele nicht so normale Charaktere.